Was umgangssprachlich in Italien als Kaffee bezeichnet wird, ist eigentlich der Espresso. Italienisches Espressokaffeepulver hat eine andere Röstung als das Pulver, welches in Deutschland für die Zubereitung von normalem Filterkaffe benutzt wird. Insofern, um einen guten Espresso zu bekommen, sollte man sich Espressokaffeepulver zulegen. Auch hier gibt es enorme Unterschiede. Bei nicht sehr hohem Verbrauch, lohnt der Kauf von großen Päckchen keineswegs, da das Aroma ruckzuck verloren geht. Hat man eine elektrische Espressomaschine, so muss man ausprobieren, welches am besten für die Maschine geeignet ist.

Espressobohnen ungemahlen

Espressobohnen ungemahlen

Für die Italiener, insbesondere die Süditaliener, beginnt der Tag mit einem caffè. In Süditalien ist es uso, dass la mamma den caffè ans Bett bringt, damit man(n) wohl aus den Federn springt. Wer „richtig“ frühstückt tut dies im Allgemeinen mit einem cappuccino dh. ein Espresso mit warmer, geschäumter Milch aufgefüllt oder einem caffelatte, dh. einem Milchkaffee (größere Menge Milch, meist weniger Schaum), begleitet von einem cornetto, einem H