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	<title>Toskana Italien - Der Toskana-Blog &#187; Restaurants</title>
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	<description>Toskana Italien - Der Blog über die Toskana</description>
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		<title>Ristorante Trattoria Gli Attortellati &#8211; Maremmanische Küche</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Feb 2009 16:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Braun</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An einem grauen, regnerischen Sonntag im Winter war es endlich soweit: Wir hatten bereits seit mehreren Wochen einen Tisch zu Mittag mit Freunden im Ristorante Trattoria Gli Attortellati bestellt. Vom Hörensagen wusste ich, dass man dort die weltbesten Tortelli kosten konnte und der Köchin bei deren Herstellung praktisch vom Restaurant aus zuschaut.
Das Restaurant befindet sich in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An einem grauen, regnerischen Sonntag im Winter war es endlich soweit: Wir hatten bereits seit mehreren Wochen einen Tisch zu Mittag mit Freunden im Ristorante Trattoria Gli Attortellati bestellt. Vom Hörensagen wusste ich, dass man dort die weltbesten Tortelli kosten konnte und der Köchin bei deren Herstellung praktisch vom Restaurant aus zuschaut.<span id="more-86"></span></p>
<p><a href="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2009/01/preparazione_tortelli.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-medium wp-image-94 alignleft" style="float: left;" title="preparazione_tortelli" src="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2009/01/preparazione_tortelli-300x199.jpg" alt="Zubereitung der Tortelli" width="300" height="199" /></a>Das Restaurant befindet sich in einem rustikalen Bauernhaus, südlich von Castglione della Pescaia, praktisch zwischen Principina a Mare und Grosseto.</p>
<p>Hier gibt es ein Festmenü, welches vom ersten, der für diesen Tag einen Tisch bestellt festgelegt wird. Alle Gerichte werden selbst zubereitet (inklusive dem köstlichen, frischen und noch warmen Brot, was Körbeweise gebracht wird) und man kann die Köche in Aktion sehen. So saßen wir beispielsweise ganz in der Nähe eines offenen Küchenteils wo Mutter und Sohn die Tortelli frisch zubereiteten, die wir anschließend genießen konnten.</p>
<p>Für uns gab es an jenem Sonntag folgendes Menü:<br />
<em><strong>Antipasti</strong><br />
</em>Wurstaufschnitt (natürlich selbst hergestellte Wurst, von den eigenen, um das Haus herum lebenden Schweinen)<br />
Schafkäse mit Birnen-Carpaccio und Kastanienhonig<br />
Crostini Toscani (dh. mit Hühnerleber)<br />
Crostini mit Blumenkohlpaste<br />
gemischtes, in Öl eingelegtes Gemüse</p>
<p><em><strong>Vorspeise</strong><br />
</em>Pilz-Bohnencrémesuppe<br />
Tortelli mit Fleischragout</p>
<p><em><strong>Hauptspeise</strong><br />
</em>Wildschwein<br />
Crespelle, dh. Crépes mit Rehragout gefüllt<br />
Ofenkartoffeln und Gemüse</p>
<p><em><strong>Dessert</strong><br />
</em>Eine noch warme, selbst gemachte Crostata</p>
<p><a href="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2009/01/tortelli_fatti_a_mano.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignnone size-medium wp-image-95 alignright" style="float: right;" title="tortelli_fatti_a_mano" src="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2009/01/tortelli_fatti_a_mano-300x199.jpg" alt="Fertig zubereitete Tortelli" width="300" height="199" /></a>Interessant ist, die gesamte Familie hilft mit und ist mit Leib und Seele an der Arbeit. Man kann (sollte man es schaffen) so viel Nachschub bekommen wie man wünscht. Bereits nach den riesegen Portionen der Antipasti (alles wirklich köstlich) hätte man direkt zum Espresso übergehen können. Aber als dann die Suppe kam, da wurde diese auch noch gelöffelt, wäre ja schade gewesen, diese einfach stehen zu lassen. Während wir die Suppe löffelten, bereiteten Mutter und Sohn direkt vor unseren Augen die Tortelli zu. Mutti knetete den Teig und leierte ihn anschließend durch die Nudelmaschine, und der Sohn bekam dann den dünn ausgerollten Teig, auf den er flott und geübt die vorbereitete Ricotta-Spinatmasse portionsweise verteilte. Der Teig wurde dann umgeklappt, zwischen den Massen eingedrückt und in Stücke geschnitten und ab in die Küche in das heiße Nudelwasser. Und kurze Zeit später hatten wir diese köstlichen Riesentortelli inklusive Ragout auf unserem Teller&#8230;. Einfach himmlisch! Die besten Tortelli meines Lebens, sodass man auf einen Nachschub keinesfalls verzichten konnte.</p>
<p>Der Hauptgang wurde insofern von mir leider kaum noch wahr genommen. Es gab dann anschließend noch Wildschwein, Reh, Ofenkartoffel und verschiedene Sorten Gemüse.</p>
<p>Man hat die Möglichkeit eines ordentlichen und sehr günstigen Hausweines sowie einer sehr guten Weinselektion, um die Gerichte zu begleiten.</p>
<p>Zum Abschluss gab es noch eine super-leckere, lauwarme, knusprige Crostata-Torte mit irgendeiner Créme (könnte die <em>Crema Pasticcera</em> gewesen sein), Espresso (aus der so genannten Moka-Kanne), serviert in rustikalen Tassen (nicht eine ähnelte der anderen:-) und natürlich ein Digestiv nach Wahl (von den unterschiedlichsten Grappen, Limoncello etc.).</p>
<p>Man hat die Möglichkeit Marmelade, eingemachtes Obst etc. aus eigener Herstellung zu erwerben (toll ist, dass man es auch kosten kann). Es handelt sich um ein sehr angenehmes, rustikales Ambiente, abgerundet durch eine nette familiäre Art und natürlich die genialen Gerichte&#8230;</p>
<p>Es empfiehlt sich bequeme Kleidung zu tragen, da man am Ende wirklich kugelrund ist!</p>
<p><strong>GLI ATTORTELLATI</strong><br />
Strada prov. 40 della Trappola n. 39<br />
I-58100 GROSSETO<br />
Tel./Fax 0564 400059 &#8211; Cell. 328 4572663</p>

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		<title>Eine mega-geniale Pizza im malerischem Ambiente</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 11:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela Braun</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pizzerien]]></category>
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		<description><![CDATA[Pizza ist nicht gleich Pizza. Das merkt man insbesondere dann, wenn man die Gelegenheit hatte, in den unterschiedlichsten Teilen Italiens Pizzen zu verkosten und noch dazu mit jemandem verheiratet ist, der aus der Gegend stammt, wo die wahre Pizza erfunden wurde und wo es eine wahre Kultur ist!
 
In Neapel hat die Pizza als ein Stück [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Pizza ist nicht gleich Pizza. Das merkt man insbesondere dann, wenn man die Gelegenheit hatte, in den unterschiedlichsten Teilen Italiens Pizzen zu verkosten und noch dazu mit jemandem verheiratet ist, der aus der Gegend stammt, wo die wahre Pizza erfunden wurde und wo es eine wahre Kultur ist!<span id="more-69"></span><br />
 <br />
<a title="Meine Lieblingspizza: Pizza Momento" href="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/pizza_momento.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-medium wp-image-67" style="margin: 5px;" title="pizza_momento" src="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/pizza_momento-300x192.jpg" alt="Pizza Il Momento mit Büffelmozzarella, Scamorza, Tomaten und gegrilltem Gemüse" width="300" height="192" /></a>In <strong>Neapel</strong> hat die <strong>Pizza</strong> als ein Stück gebackener Teig mit Belag, mit dem, was man hatte, was in Süditalien nun einmal im Sommer Tomaten waren und eventuell Käse; ein so genanntes <strong>Piezzietto</strong> (hoffe ich habe das jetzt dialektalisch richtig geschrieben) hatte eigentlich immer exisitiert. Erst als im Jahre 1889 die Königin Margherita di Savoia Neapel besuchte, kreierte der Koch <strong>Gennaro Esposito</strong> eigens für sie eine <strong>Pizza tricolore</strong> (dt. dreifarbig), zu Ehren der neu errungenen it. Einheit mit dem Rot der Tomaten, dem Weiß des Mozzarella-Käse sowie dem Grün von Basilikum und gab ihr den Namen der Königin: <strong>Margherita</strong>.  Noch heute ist diese gemeinsam mit der<strong> Pizza Marinara</strong> (nur Tomaten, Knoblauch und Origanum) und der Pizza Napoli (Tomaten, Mozzarella und Sardellen) die beliebteste Pizza der Napoletaner.<br />
 <br />
<a title="Nicht nur riesig groß sondern auch riesig lecker..." href="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/pizza-cappellaccio-01.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignright size-medium wp-image-64" style="margin: 5px;" title="pizza-cappellaccio-01" src="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/pizza-cappellaccio-01-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Weltweit ist die Pizza Margherita bestimmt die bekannteste. Bei besten Zutaten wie Tomaten vom Typ <strong>San Marzano</strong>, Mozzarella (entweder Büffelmozzarella oder Fior di Latte aus Argerola, Gebiet oberhalb der Amalfi-Küste) ist diese keineswegs einfach, geschmacklos und trocken sondern unglaublich fruchtig, elegant und saftig! Hat man diese geniale Pizza in Neapel verkosten können, so ist es schwer (zumindest für mich) in anderne Teilen Italiens eine wirklich gute Pizzeria zu finden. Die typische neapolitanische Pizza besteht im Zentrum aus einem sehr dünnen Teig und hat am Rande eine breite Kruste, die keinesfalls hart sein darf und stammt natürlich aus dem <strong>Forno a Legna</strong>, dem Steinofen, welcher der Pizza noch ein ganz besonderes Aroma verleiht. Die echten Neapolitaner lassen die Kruste meist auf dem Teller (schade, aber ist so); jene die ausgewandert sind und eine echt gute Pizza finden, essen auch die Kruste mit und tauchen diese dann Stück für Stück in die saftige Mitte ein. So viel nur zur Pizza aus Neapel&#8230;<br />
Am Hundestrand machten wir schließlich Bekanntschaft mit einem florentinischen Pärchen und man erzählte mir von der mit Abstand besten Pizza in der gesamten Toskana&#8230;.!? Naja, dachte ich mir, die Florentiner, die waren eh noch nie in Neapel.<br />
 <br />
<a title="Il Cappellaccio Castagneto Carducci" href="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/cappellaccio_castagnetocard.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignleft size-medium wp-image-66" style="margin: 5px;" title="cappellaccio_castagnetocard" src="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/cappellaccio_castagnetocard-300x300.jpg" alt="Pizzeria Il Cappellaccio Castagneto Carducci Toskana" width="300" height="300" /></a>Eines Abends reservierten wir einen Tisch in eben diesem besagten Lokal, mit dem Namen <strong>Il Cappellaccio</strong>, im kleinen, wunderschönen Hügelort <strong>Castagneto Carducci</strong>, einst bekannt für den Poeten <strong>Giosue Carducci</strong>, heute aber weltweit bekannt für den in den umliegenden Hügeln angebauten Sassicaia-Wein, den Grafen Gherardesca, der einst mit der Fergie von England zusammen war&#8230;<br />
Schon bei der Ankunft im Lokal (unsere Hunde waren natürlich dabei und sind auch erlaubt!) war ich positiv überrascht: wir hatten einen Tisch auf der Terrasse, aber man hätte auch die Möglichkeit gehabt in den beiden Speiseräumen zu speisen, die in den Hügel gegraben wurden. Ein sehr rustikales und interessantes Ambiente.<br />
Wir bestellten also unsere Pizza, mein Mann, als Neapoletaner-D.O.C. klar, eine Margherita (mit Büffelmozzarella) und ich als Frau, klar etwas deftig elegantes, eine Momento (Tomaten, Büffelmozzarella, Scamorza, gegrilltes Gemüse), dazu alle &#8211; außer natürlich mir, la tedesca die kein Bier trinkt &#8211; una bionda (nein, keine Frau, sondern ein Bier) und ich einen spritzigen Weißwein des Hauses (auch wenn ich Rotwein liebe, habe ich gelernt, insbesondere im Sommer nur Weisswein des Hauses zu trinken, da dieser gekühlt ist!).<br />
 <br />
<a title="Ach du meine Güte, wo soll man hier anfangen???" href="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/pizza-cappellaccio-02.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="alignright size-medium wp-image-65" style="margin: 5px;" title="pizza-cappellaccio-02" src="http://www.toskanaitalien.de/wp-content/uploads/2008/12/pizza-cappellaccio-02-300x199.jpg" alt="Pizza in der Pizzeria il Cappellaccio - Wo fängt man hier an?" width="300" height="199" /></a>In der Zwischenzeit konnten wir schon die Riesenpizzaräder am Nachbartisch bewundern. Es handelt sich um Pizzen, die noch über den Riesenpizzateller (38 cm Durchmesser) herrausragen. Mir wurde gesagt, dass pro Pizza über 300 g Teig verwandt werden! Als unsere Pizzen kamen, so muss ich sagen, sie waren tatsächlich nach Neapel das Genialste was ich je an Pizza gegessen habe. Natürlich ist es fast unmöglich die ganze Pizza zu schaffen, aber man kann sich im Anschluss eine <strong>Scatola</strong>, eine Schachtel bringen lassen und die Pizza dort hineingeben. Das ist in diesem Lokal so uso. Selbst im Ofen am nächsten Tag oder noch mal eingefroren ist diese Pizza noch genial. Auch wenn man verhältnismäßig weit fährt, nur um eine Pizza zu essen, so ist es doch eine wahre Investition. Die Preise sind genauso wie in jeder anderen Pizzeria auch. Ich muss ehrlich gestehen, dass auch die anderen Gerichte einen sehr, sehr guten Eindruck machen, aber irgendwie habe ich es bisher noch nie geschafft dort etwas anderes als Pizza zu essen. Auch gibt es eine sehr gute Weinkarte und Desserts.<br />
Alles in Allem kann man ein Besuch dieses kleinen, süßen Ortes mit anschließendem Pizzaessen verbinden. Während der Sommermonate empfiehlt es sich auch unterhalb der Woche zu reservieren. Manchmal muss man für das Wochenende über 2 Wochen vorher reservieren.<br />
 <br />
<strong>Il Cappellaccio</strong><br />
Via Vittorio Emanuele No. 7<br />
57022 Castagneto Carducci (LI)<br />
Tel. +39 0565 766005<br />
<a href="mailto:info@ilcappellaccio.it">info@ilcappellaccio.it</a><br />
<a href="http://www.ilcappellaccio.it" target="_blank">www.ilcappellaccio.it</a><br />
 <br />
<strong>Begriffsbezeichnungen</strong></p>
<ul>
<li>D.O.C. = Abkürzung für Denominazione di Origine Controllata, Wein kontrollierter Herkunft, wird aber auch umgangssprachlich benutzt, wie zum Beispiel von Siciliano D.O.C. also ein echter Sizilianer.</li>
<li>San Marzano befindet sich südlich von Neapel, nicht weit vom Vesuv entfernt. Das äußerst milde, ja heiße Klima vom Frühling bis zum Herbst favorisiert den Anbau dieser eierförmigen Tomate mit sehr viel Frucht und wenig Wasser. Die kräftige Erde unterhalb des Vesuvs gepaart mit viel Sonne verleihen dieser Tomate einen einzigartigen Geschmack.</li>
<li>Fior di Latte di Agerola= sieht aus wie ein Mozzarella-Käse, ist aus Kuhmilch von Kühen, die in den Bergen oberhalb von Amalfis, bei Agerola leben. Auch wenn es kein Büffel-Mozzarella ist, ist dieser doch sehr schmackhaft. Er ist nicht ganz so saftig und eignet sich daher hervorragend zum Belegen der Pizza.</li>
</ul>

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