Am 13. Juli sind es bereits 6 Monate seit dem Unglück des Schiffes Costa Concordia, welches die kleine Insel Giglio in der ganzen Welt bekannt machte. Nach dem Abpumpen des Kerosins wurde vor knapp 3 Wochen mit dem riesigen Bergungsprojekt begonnen. Vor Ort befinden sich die Firmen Titan Salvage und Micoperi, die den Auftrag der Bergung haben, die alleine Kosten von über 300 Millionen Euro verschlingt. Es handelt sich um ein absolutes, noch nie dagewesenes, Mammutprojekt. Man wird versuchen, das Schiff wieder in seine richtige Position zu bringen, um es dann an einen nahegelegenen Hafen zu schaffen, wo es dann auseinandergenommen werden soll.

Bergungsarbeiten der Costa Concordia vor Giglio

Bergungsarbeiten Costa Concordia Giglio

Um das Schiff wieder in eine stabile Position zu bringen, werden in den Meeresboden sowie die Felsen Pfähle gehauen, die das Schiff mit Eisenseilen verbinden sollen. Auf der anderen Seite des Schiffes werden in der Zwischenzeit 4 riesige Unterwasserplattformen aufgebaut – man bedenke,