Gnudi burro e salvia – Spinatnockerln auf Maremmanisch

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Gnudi burro e salvia – Spinatnockerln auf Maremmanisch

Gli Gnudi sind praktisch Ricotta-Spinatnockerln. Sie haben ihren Ursprung hier, in der Maremma und auch dieses Rezept, wie so viele andere, ist aufgrund eines Fehlers entstanden. Es handelt sich hier praktisch um die Füllung für die Tortelli Maremmani, allerdings ohne Teigmantel, dh. nudo (dt. nackt), teilweise umgangssprachlich auch gnudo und daher in der Pluralform Gnudi. Man findet sich auch in anderen Teilen der Toskana, teilweise mit anderem Namen.

Auch die Gnudi werden wie die Tortelli Maremmani klassisch mit Butter und Salbei serviert. Wie ich finde ist dies auch die ideale Verbindung, einfach und ohne jeglichen komplizierten Sugos, die den delikaten Geschmack der Gnudi einfach nur überdecken würden.

5.0 from 1 reviews
Gnudi burro e salvia
 
Zubereitungszeit
Kochzeit
Gesamtzeit
 
Autor:
Rezeptart: Hauptspeisen
Küche: Toskana
Personen: 4
Zutaten
Gnudi-Teig
  • 250g frischen Ricotta (möglichst Ricotta di Pecora, also vom Schaf)
  • 250g frischen Spinat (nach dem Garen ca. 125g)
  • 1 Ei
  • 70g geriebenen Parmigiano Reggiano
  • Mehl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Muskatnuss
Salbeibutter
  • 100g Butter
  • 4 Blätter frischen Salbei
  • geriebenen Parmigiano Reggiano
  • Kochwasser der Gnudi
Zubereitung
  1. Den Ricotta gut abtropfen lassen.
  2. Den Spinat waschen, abtropfen lassen und anschließend ca. 10 Minuten dünsten.
  3. Den Spinat abkühlen lassen und mit den Händen eine Masse formen, um ihn wie ein nasses Handtuch gut auszuwringen.
  4. Den abgetropften Ricotta-Käse in eine Schüssel geben, danach den fein gehackten Spinat, Parmigiano Reggiano, das Ei, Pfeffer, Salz und etwas Muskatnuss darüber geben und die Masse vermengen.
  5. Dann mit zwei Esslöffeln aus dem Ricotta-Spinatteig Nockerln formen und vorsichtig in etwas Mehl wälzen, welches eine Art Schutzhülle ist, damit die Gnudi beim Kochen nicht auseinander laufen.
  6. Die Gnudi in kochendem Salzwasser so lange kochen, bis sie an die Oberfläche kommen und mit einer Schaumkelle die Gnudi sofort in die in der Zwischenzeit zerlassenen Butter mit Salbei geben und vorsichtig darin wälzen. Es macht nichts, wenn etwas Kochwasser in die zerlassene Butter kommt. im Gegenteil, man kann sogar etwas Kochwasser in die Butter geben, sodass man einmal etwas an der Buttermenge spart und diese auch nicht braun wird. Auch etwas geriebenen Parmigiano direkt in die Buttersauce gibt dem Ganzen noch einen gewissen Kick.
  7. Die Gnudi sofort mit der heißen Butter sowie noch etwas geriebenem Parmigiano servieren. Buon Appetito!!!

Weintipp:

  • Bianco di Pitigliano
  • Vermentino von der Maremma-Küste oder als Alternative aus Sardinien
2015-03-04T11:21:04+00:00 22 Dezember 2014|Categories: Pasta, Reis & Suppen, Rezepte, Vegetarische Gerichte|Tags: , |2 Comments

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Ich lebe seit fast 20 Jahren in der Toskana, die ich aufgrund meiner Arbeit wie meine Westentasche kenne. Entdecken Sie gemeinsam mit mir die Schönheiten, exzellente #Wein, köstliches #Essen & #Rezepte aus der #Toskana und #Italien, die wichtigsten #Events für Ihren #Urlaub in der #Toskana

2 Kommentare

  1. Martin Ersch 14. Januar 2015 um 00:19 Uhr

    Vor 30 Jahren habe ich zum ersten mal Gnudis gegessen. Traumhaft, endlich das Rezept zu haben.
    Vielen Dank

  2. Daniela Braun 15. Januar 2015 um 12:09 Uhr

    Da freue ich mich aber wahnsinnig eine so gute Tat begangen zu haben! Sonnige Grüße aus der Toskana und freue mich News über das eigene Gelingen zu hören!

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