REZEPT KLASSISCHES TOSKANISCHES DESSERT PANNA COTTA

24 Februar, 2010 by Daniela Braun 

Eines der klassischsten toskanischen Desserts ist Panna Cotta, die auf keiner Menükarte in Restaurants fehlt. Angerichtet wird dieser Sahnepudding mit Caramellato (Karamellsoße), Frutti di Bosco (Waldfrüchte) oder Mirtilli (Heidelbeeren) sowie - während der Erdbeersaison – mit frischen Erdbeeren. Zwar kann man die Panna Cotta auch aus dem Päckchen zubereiten, allerdings schmeckt diese niemals so gut wie die selbst hergestellte und man benötigt auch nicht viel mehr Zeit. Ein angenehmes Dessert beim Besuch von Freunden, wenn man mit einem typischen, toskanischen Nachtisch glänzen möchte. Die Panna Cotta kann man auch schon am Vortag zubereiten.

Zutaten für das Rezept Panna Cotta (4-6 Pers.):

  • 1/2 l frische Sahne
  • 100 g Zucker
  • 100 ml Frischmilch
  • Gelatine (10 g oder 1 Päckchen Pulver)
  • 1 Vanilleschote
Zubereitung des Rezeptes Panna Cotta:
Falls man Gelatineblätter benutzt, müssen diese zunächst in kaltem Wasser eingeweicht werden. Dann die Milch erhitzen, vom Feuer nehmen und die vorher ausgedrückten Gelatine-Blätter darin auflösen. Für Anfänger geht es sehr leicht mit normalem Gelatinepulver, welches man nach Päckchenanleitung mit der Milch anrühren sollte. Die Sahne mit dem Zucker, der Vanilleschote (längs einschneiden) unterständigem Rühren zum Kochen bringen und anschließend die Milch, mit der darin aufgelösten Gelatine, unter ständigem Rühren hinzugeben. Die Vanilleschote herausnehmen und die Flüssigkeit in eine Form geben (Tipp: zum späteren leichten Ablösen vorher mit eiskaltem Wasser ausgeschwenken!) oder direkt in Dessertgläser füllen. Die Panna Cotta erkalten lassen und anschließend für einige Stunden Kühlschrank stellen. Je nachdem, wie die Vanilleschote aufgeschlitzt wird, verbleiben einige schwarze Pünktchen in der Panna Cotta. Das ist kein Defekt sonder beweist, dass echte Vanilleschote verwendet wurde!
 
Rezept Caramellato-Sauce zur Panna Cotta:
Meine bevorzugte Sauce für Panna Cotta ist Caramellato! Diese lässt sich ganz leicht herstellen. Man benötigt dazu nur Zucker sowie einen Topf und Wasser. Ca. 200 g Zucker in einen Topf geben und diesen langsam schmelzen lassen. In der Zwischenzeit sollte man ca. 100 ml Wasser in einem Wasserkocher oder einem weiteren Topf kochen lassen. Sobald der Zucker karamellisiert ist, dh. er seine typische Karamellfarbe erreicht hat, langsam das kochende Wasser hinzugeben und unter rühren darin auflösen. Es ist ganz wichtig, dass das Wasser kochendheiß ist, denn würde man kaltes Wasser hinzugeben, würde der karamellisierte Zucker bei dessen Zusammentreffen hart werden. Bitte aufpassen, da hier Verbrennungsgefahr besteht! Der Zucker karamellisiert bei ca. 140 C und Wasser kocht bei ca. 100 C. Daher kann es sein, dass wenn man das Wasser zum Zucker gibt, einige, sehr heiße Spritzer entstehen. Das Wasser also ganz vorsichtig hinzugeben und eventuell die Hände mit einem Kochhandschuh schützen! Anfangs ist das Caramellato noch sehr dünnflüssig, es dickt aber mit dem Abkühlen nach. Sollte es zu dick geworden sein, so könnte man es durch erneutes Erhitzen und hinzufügen von etw. heißem Wasser noch flüssiger werden lassen. Das Caramellato hebt sich in verschlossenem Zustand sehr gut auf. Man kann das übriggebliebene auch noch zum Garnieren von Eis benutzen!
 
Bei Früchten kann man diese entweder frisch oder diese vorher in Zucker und Zitrone einlegen, den Saft mit 1 EL Stärke aufkochen lassen und dann die Früchte hinzugeben. Die erkaltete Fruchtmasse im Anschluss darüber geben. Eventuell kann man diese auch mixen und als Sauce servieren, mit einigen frischen Früchten obendrüber… Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!
 

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Comments

2 Antworten zu“REZEPT KLASSISCHES TOSKANISCHES DESSERT PANNA COTTA”
  1. sonia sagt:

    Buona la panna cotta, d’estate e d’inverno è un ottimo dessert!

  2. Regina sagt:

    Panna Cotta ist immer wieder ein super Nachtisch, schnell und lecker, das stimmt. Aber das der typisch toskanisch ist, war mir bisher nicht bekannt. Sehr lecker und ein wenig leichter schmeckt er auch, wenn man die Hälfte mit geschlagener Sahne unterhebt, bevor es anfängt zu gelantieren, das macht die “pudding” leichter und lockerer… ich kenne das Rezept vor allem aus dem Piemont, und dort hat man mir auch erzählt, dass es typisch für die Region wäre… egal…lecker auf jeden Fall. R

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