Die südliche Toskana ist ein hervorragendes Reiseziel für Kurztripps im Frühling, insbesondere während der Monate April und Mai, während der – mit Ausnahme von Feiertagen (Ostern, Nationalfeiertag 25. April und 1. Mai) – nur sehr wenige Touristen unterwegs sind. Die Tage werden von Tag zu Tag länger und die bereits recht starken Sonnenstrahlen wärmen den eher kühlen Tagesanfang rasch auf. Hat man Glück, so gleichen die Tagestemperaturen bereits frühsommerlichen Temperaturen, allerdings sollte man für einen plötzlichen Wetterumschwung sowie den Abend mit Pullover, Regenjacke und Schirm gewappnet sein.

Blick auf Pitigliano die Tuffsteinstadt

Blick auf Pitigliano die Tuffsteinstadt

Das südliche Hinterland der Maremma grenzt im Süden an das Latium, östlich an den größten europäischen See vulkanischen Ursprungs, den Lago di Bolsena; im Nord-Osten an Umbrien, während der Norden vom Monte Amiata eingenommen wird. Aufgrund der Nähe zum Latium wird sie auch umgangssprachlich als die Maremma Laziale bezeichnet. Nur etwa 50 km westlich liegt die Küste, allerdings benötigt man auf den kurvenreichen, serpentinenartigen Landstraßen fast 1 Stunde, um den malerischen Tuffsteinort Pitigliano zu erreichen. Schon von weitem wird man von seinem einzigartigen Anblick belohnt, der abends eindrucksvoll golden leuchtet.

Malerische, enge Gassen im kleinen Städtchen Pitigliano

Malerische, enge Gassen im kleinen Städtchen Pitigliano

Pitigliano ist einer der drei, auf einem Tuffsteinfelsen und aus Tuffstein erbauten Orte. Innerhalb der antiken Stadtmauern, die wie man annimmt, von den Etruskern im 7. Jahrhundert vor Christus errichtet wurden, findet der Besuch