Nach den eingehenden Warnungen vonseiten der Polizei sowie Autobahngesellschaften hier in Italien, ist das verkehrsreichste Wochenende des Jahres relativ glimpflich verlaufen. Krise und partenze intelligenti (dt. das intelligente Abreisen) sind wohl der Hauptgrund für das ausbleibende Chaos. Zwar konzentriert sich der Urlaub der Italiener auch weiterhin in erster Linie auf die ersten 2-3 Augustwochen, allerdings scheint auch der Italiener aus Spargründen auf Familienurlaub im Juni/Juli umzusatteln – man bedenke, dass die it. Schulferien von Anfang Juni bis Anfang September sind – , sodass man in diesem Jahr mit ein wenig Glück auch am Meer noch etwas finden (Absagen etc.) kann. Im Hinterland sieht die Lage noch ein wenig besser aus. Wenn man sich überlegt, dass es die meisten Urlauber an die Küste zieht und man dort im August einfach nur enorme Menschenaufläufe, volle Strände, gar ein wenig Großstadthektik vorfindet, so sollten Urlauber, auf der Suche nach Ruhe und Entspannung, eigentlich eher das Hinterland vorziehen. Jene Hektik, die, wie ich finde, ein wenig das südländische Flair vertreibt. Bereits am gestrigen Mo