Im Herbst ist in den Thermalorten in der Toskana Hauptsaison für Thermalkuren, denn man möchte die Abwehrkräfte für den Winter stärken. Desweiteren lindern Thermalkuren zahlreiche Leiden, wie z.B. chronisches Gelenkrheuma, stärken die Knochen, hilft bei Stoffwechselstörungen, Gicht, Gastritis, Entzündungen sowie zahlreichen Hautproblemen und Schuppenflechte. Die Toskana ist die Region mit den meisten Thermalquellen Italiens, die bereits von den Etruskern und Römern genutzt wurden. Die Thermalanlagen durchziehen die gesamte Toskana; sie gehen vom Norden am Rande der apuanischen Alpen, über die Crete Senesi, bis hin in die südliche Maremma, am Fusse des antiken Vulkans, dem Monte Amiata. Das heiße Quellwasser, welches vulkanischen Ursprungs ist sowie auch die Geothermie in Larderello machen deutlich, dass es unter der Erde stark brodelt. Neben den offiziellen Thermalanlagen, zu denen auch oftmals Hotels gehören, gibt es auch natürliche Quellen, die inmitten der Natur liegen und die man kostenlos nutzen kann.