Pünktlich mit dem Umstellen der Uhr von der Sommer- zur Winterzeit haben die sommerlichen Temperaturen uns verlassen und der Herbst hat Einzug gehalten. Strümpfe müssen wieder angezogen werden, das Top dient nun als Unterhemd und der Ballerina musste den Sneakers mit Socken weichen. Vor einigen Tagen wurde ich auf meinem Wege ins Büro am Strand von deutschen Urlaubern angesprochen, warum denn bei diesem herrlichen Wetter und den traumhaften Temperaturen (ca. 21-23 C) keiner mehr baden würde und der Strand so menschenleer sei? Für uns Einheimische (zähle mich in diesem Falle dazu, denn auch meine persönliche Wohlfühltemperatur ist ab 25 C aufwärts), deren Körper an die warme, seit Monaten andauernde Sommertemperatur gewöhnt ist, ist jetzt der Winter im Anmarsch. Für das jetztige Baden ist es schlichtweg einfach zu kalt, auch wenn die Mittagszeit in der Sonne doch noch recht warm ist. Die Urlaubszeit ist vorbei, die Kinder gehen wieder zur Schule und somit war es war es so kurz nach der Mittagszeit noch menschenleer, da die Menschen erst gegen 15-16 Uhr mit Fido und Partner Gassi gehen.

Nun ist die Zeit gekommen, dass es für Frostlappen wie mich viele Warme Speisen wie zum Beispiel die toskanische Brot- und Gemüsesuppe Ribollita braucht. Der Name stammt vom Verb ribollire, wieder kochen bzw. aufwärmen. Auch die Ribollita stammt aus Zeiten, als die Menschen wenig hatten und mit dem was man hatte köstliche Rezepte erfunden wurden bzw. Reste zu einer schmackhaften Wiederverwendung erfunden wurden. Traditionell wurde die Ribollita am Freitag mit dem von den Vortagen übrigem Gemüse gemacht sowie mit dem altbackenen Brot. Am nächsten Tag wurde die Brot-Gemüsesuppe wieder erwärmt und somit entstand die Ribollita. Einfach, sehr günstig, gesund und köstlich!

Ribollita im Tontopf mit Chianti-Rufina Wein

Ribollita im Tontopf mit Chianti-Rufina Wein