Pizza ist nicht gleich Pizza. Das merkt man insbesondere dann, wenn man die Gelegenheit hatte, in den unterschiedlichsten Teilen Italiens Pizzen zu verkosten und noch dazu mit jemandem verheiratet ist, der aus der Gegend stammt, wo die wahre Pizza erfunden wurde und wo es eine wahre Kultur ist!

Pizza Il Momento mit Büffelmozzarella, Scamorza, Tomaten und gegrilltem GemüseIn Neapel hat die Pizza als ein Stück gebackener Teig mit Belag, mit dem, was man hatte, was in Süditalien nun einmal im Sommer Tomaten waren und eventuell Käse; ein so genanntes Piezzietto (hoffe ich habe das jetzt dialektalisch richtig geschrieben) hatte eigentlich immer exisitiert. Erst als im Jahre 1889 die Königin Margherita di Savoia Neapel besuchte, kreierte der Koch Gennaro Esposito eigens für sie eine Pizza tricolore (dt. dreifarbig), zu Ehren der neu errungenen it. Einheit mit dem Rot der Tomaten, dem Weiß des Mozzarella-Käse sowie dem Grün von Basilikum und gab ihr den Namen der Königin: Margherita.  Noch heute ist diese gemeinsam mit der Pizza Marinara (nur Tomaten, Knoblauch und Origanum) und der Pizza Napoli (Tomaten, Mozzarella und Sardellen) die beliebteste Pizza der Napoletaner.