Der Sommer ist auch Basilkum-Saison und was gibt es Besseres als ein Pesto alla Genovese.  Es braucht dazu nur wenige Zutaten, sieben sind es insgesamt, wobei die wichtigste Zutat die delikaten, zarten Basilikumblätter aus der Region um Genua sind. Desweiteren braucht es Pinienkerne, Knoblauch, Parmigiano Reggiano, Pecorino, Salz, kaltgepresstes Olivenöl. Wie man bereits vom Namen erahnen kann, Pesto alla Genovese, dh. übersetzt etwa so viel wie zerstampftes nach genueser Art, stammt dieses aus der norditalienischen Küstenregion Ligurien, bekannt für ihren Basilikumanbau, die Olivenbaumplantagen entlang der Küste sowie auch den Weißwein Vermentino (der übrigens sehr gut zu diesem Gericht passt!). Wie aus antiken Schriften hervogeht, gibt es die ersten Spuren eines Pestorezeptes im 17. Jahrhundert und darin stand geschrieben, dass man für ein echtes Pesto alla Genovese einen Mörser, einen Stößel sowie viel Geduld benötigt (ndr. auch ein wenig Kraft). Typischerweise verwendet man in Ligurien frische Trofie, eine lokale, hausgemachte Pastaform, die übrigens auch in getrockneter Form von namhaften Herstellern angeboten werden. Selbstverständlich kann man auch als Alternative Spaghetti verwenden.

Wer meint, dass Pesto alla Genovese ein nicht sehr wertvolles Gericht ist, der täuscht sich hier sehr, denn die teuren Pinienkerne, guter, möglichst sardischer Pecorino (Fiore Sardo), Parmigiano Reggiano sowie das gute Olivenöl machen aus dem eigentlich einfachen Gericht ein wahres Luxusgericht. Dank seiner ätherischen Öle ist der Basilikum auch eine sehr wertvolle Heilpflanze, die Entzündungen und Gelenkschmerzen lindert, sie hilft bei Stress und beruhigt den Magen. Als grünes Blatt hat der Basilikum selbstverständlich viel Chlorophyll und ist eine super Quelle für Vitamin A und K, Kalzium, Eisen. Das Pesto alla Genovese ist ein sehr gutes Gericht für Vegetarier!