Wir sind inmitten des Hochsommers an der südtoskanischen Küste und bei der Hitze hat man fast keine Lust sich noch zusätzliche Wärme durch übermäßiges Kochen in die Wohnung zu bringen. Toll sind da schnelle Pastagerichte, Salate und natürlich auch alle Arten von Pesto.

Dieses Pistazienpesto bzw. Pesto di Pistacchi, hier ist in Anlehnung an die Köstlichkeiten meiner Bekannten Maria Pia, die in Castellammare del Golfo auf Sizilien das Ristorante Le Antiche Scale führt und wo man Pistazien, Pasta, Schwertfisch, Cous Cous und Co. in den unterschiedlichsten und köstlichsten Varianten verkosten kann, an die ich mich hier an den heißen Tagen in der Toskana gerne erinnere. Bei Maria Pia habe ich zum ersten Mal Pistazienpesto gegessen, soweit ich es aus ihr herausbekam, etwa so zubereitet, wie ich es infolge beschreibe, mit noch dazu Krustentieren und Krabben. Ein Traum!

Die Pistazien aus dem sizilianischen Bronte sind leider nicht die günstigsten (z.Zt. ca. € 90,-/kg), aber dafür wirklich die besten und man braucht auch tatsächlich nicht viel davon. Man nennt sie auch l`oro verde, das grüne Gold, denn können nur alle zwei Jahre geerntet werden, sie sind sehr wetterabhängig und dies in einer sehr kleinen Gegend, um den kleinen Ort Bronte. Pistazien enthalten übrigens viel Vitamin E, ein Antioxidans, welches die Haut strafft und fördernd bei Heilungsprozessen ist.

Spaghetti mit Pistazienpesto aus Bronte
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