Gnocchi di Patate

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Gnocchi di Patate

Gnocchi di Patate, Kartoffelgnocchi oder kleine Kartoffelklöschen zählen zu den beliebtesten italienischen Gerichten, die man auch leicht Zuhause herstellen kann. Die Gnocchi – ausgesprochen wird es Njokki, das „G“ bleibt stumm – kann man sowohl mit Kartoffeln als auch einfach nur mit Mehl, Weizen, Gries, trockenem Brot, Mais etc. herstellen. Je nach Region sind im Laufe der Jahrhunderte die unterschiedlichsten Rezepte entstanden. Die Kartoffelgnocchi eignen sich zur Zubereitung der unterschiedlichsten Rezepte, von den einfachen Gnocchi al burro, al pomodoro bis hin zur Fischsauce allo scoglio oder den berühmten Gnocchi alla Sorrentina… Eines ist mir noch wichtig: Gnocchi ist bereits die Pluralform des Wortes Gnocco. Also bitte kein „s“ mehr am Ende anhängen. Es hört sich schrecklich an wenn man von Knokkies redet, dann ist das deutsche Wort „Kartoffelklöschen“ doch viel schöner, oder nicht?

5.0 from 1 reviews
Gnocchi di patate
Author: 
Cuisine: Italien
Prep time: 
Cook time: 
Total time: 
Serves: 4
 
Ingredients
  • 1 kg Kartoffeln mit roter Schale
  • 300 g Mehl
  • Salz
  • 1 Ei
Instructions
  1. Die Kartoffeln gut unter fließendem Wasser abwaschen.
  2. Die Kartoffeln in einen Topf geben und mit Wasser bedecken, etwas salzen und ca. 40 Minuten Kochen.
  3. Die Kartoffeln abschütten und noch warm schälen.
  4. Die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse pressen.
  5. Das gesiebte Mehl auf eine Arbeitsfläche geben und mit den noch warmen, durchgepressten Kartoffeln, dem Ei und einer Prise Salz zu einem Teig verarbeiten. Sollte der Teig noch klebrig sein, so kann man noch etwas Mehl hinzufügen, aber Vorsicht, zu viel Mehl und zu viel Kneten macht den Gnocchiteig hart.
  6. Den Teig zu einem Laib formen und schließlich in Stücke schneiden.
  7. Jedes Teigstück mit den Fingern zu einer länglichen Rolle von ca. 2 cm Durchmesser formen und davon kleine, etwa gleich große Stücke schneiden.
  8. Jeden einzelnen Gnocco mit dem Finger über die Rückseite einer Gabel, leicht mit dem Zeigefinger andrücken, rollen, dass auch auf der Rückseite noch eine kleine Mulde bleibt, in der nachher die Sauce bleibt. Eine weitere Alternative für ein interessantes Muster ist die Käsereibe oder wer es hat, das spezielle, kleine Rillenbrett aus Holz.
  9. Jeden Gnocco danach gleich auf ein mit Mehl ausgestreutes Küchentuch legen und ca. 15 Minuten ruhen lassen.
  10. Währenddessen das Wasser für die Gnocchi in einem großen Topf zum Kochen bringen, damit die Gnocchi während des Kochens genügend Platz haben.
  11. Nachdem das Wasser kocht salzen (evtl. abschmecken) und die Gnocchi in das sprudelnd kochende Salzwasser geben. Sobald sie an die Oberfläche steigen abschütten.

 Tipp:

  • Während der 40 Minuten Kochzeit der Kartoffeln oder schon vorher die Sauce bzw. den Sugo für die Gnocchi zubereiten.
  • Für ein gutes Gelingen des Gnocchi-Teiges ist es wichtig, dass die durchgepressten Kartoffeln noch warm sind.
  • Gnocchi kann man roh nicht aufheben. Nachdem man sie geformt hat, sollten sie gleich gekocht werden. Eine Alternative wäre sie einzufrieren.
  • Nachdem die Gnocchi gekocht und abgeschüttet wurden sollte man sie gleich mit der vorher zubereiteten Sauce vermischen und danach servieren.
  • Man kann die Gnocchi auch durch die Zugabe beispielsweise von etws Tomatenkonzentrat oder gut ausgedrücktem Spinat sowie auch mit der Tinte eines Tintenfisches färben. Im Falle von Letzterem sollte man eine Fischsauce zubereiten!
2015-03-31T18:13:12+00:00 31 März 2015|Categories: Pasta, Reis & Suppen, Rezepte|Tags: |2 Comments

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Ich lebe seit fast 20 Jahren in der Toskana, die ich aufgrund meiner Arbeit wie meine Westentasche kenne. Entdecken Sie gemeinsam mit mir die Schönheiten, exzellente #Wein, köstliches #Essen & #Rezepte aus der #Toskana und #Italien, die wichtigsten #Events für Ihren #Urlaub in der #Toskana

2 Kommentare

  1. Paula 8. Oktober 2015 um 11:42 Uhr

    Gnocchi sind einfach sooo lecker! 🙂 Esse sie am liebsten bei meinem Lieblingsitaliener in Sahnesoße mit Spinat, Brokkoli und Erbsen.Wenn es mal schnell gehen muss, man aber doch Hunger auf „was richtig Leckeres“ hat,esse ich sie gern mit einem leckeren Pesto.

    Selbstgemacht habe ich sie allerdings noch nie, stelle mir das aber richtig gut vor! Hoffe, ich komme am Wochenende dazu, das mal auszuprobieren.

    Danke und LG, Paula

  2. Daniela Braun 8. Oktober 2015 um 11:52 Uhr

    Liebe Paula,
    die „Njokki“ gehen super leicht! Viel Spass und freue mich über ein Feedback wie`s war!
    Sonnige Oktobergrüße aus der Toskana sendet,
    Daniela

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