Rezept: Spaghetti alla Carbonara
17 Februar, 2009 by Daniela Braun
Eben gekocht und schon im Blog. Ein super schnelles Gericht, mit Zutaten, die man bestimmt Zuhause hat und das noch dazu äußerst lecker ist: Spaghetti alla Carbonara.
Woher der Name stammt, darüber streiten sich noch die Gemüter. Die wohl logischste Version ist jene, welche sie den einfachen Köhlern (it. carbonaio) zuordnet, da es sich um sehr einfache Zutaten handelt. Nicht unbedingt ein toskanisches Rezept sondern eher ein nationales, das seinen Ursprung bei Rom hat.
Rezept Spaghetti alla Carbonara
Zutaten (4 Pers.):
- 400 g Spaghetti
- gewürfelter Speck
- 2 Eier
- Salz
- frisch gemahlenen Pfeffer
- frisch geriebenen Parmigiano Reggiano
Zubereitung:
Wasser in einem hohen Topf zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit schneiden Sie den Speck in ca. 1 cm große Würfel. Geben Sie die Würfel in eine Pfanne (um die ganze Sache nicht zu fettig werden zu lassen, kann man die Würfel in eine beschichtete Pfanne ohne jegliches Öl geben und lässt diese leicht kross werden. Kalorienärmer wird es, wenn man das Fett wegkippt.
Schlagen Sie die Eier kurz mit einer Gabel auf, salzen und pfeffern Sie die Eimasse und geben etwas frisch geriebenen Parmigiano Reggiano hinzu. Damit das Ei nachher nicht gleich trocken wird, kann man einen kleinen Schuss Mineralwasser oder auch etwas Sahne oder Milch hinzugeben.
Die Spaghetti in sprudelndes Salzwasser geben. Das Wasser sollte nicht zu viel noch zu wenig gesalzen sein, ein Tipp hier ist, das Wasser abzuschmecken. Angeblich soll das Salz erst hinzugefügt werden, wenn das Wasser bereits kocht, da es sonst länger dauert. Die Nudeln sollten immer in reichlich Salzwasser kochen und sprudelnd kochen können. Die auf den Packungen angegebene Zeit sollte ungefähr eingehalten werden. Einen Spaghetto mit der Gabel aus dem Wasser ziehen und sehen ob “al dente”, dh. bissfest. Abschütten und zurück in den noch heißen Topf (bei abgeschaltetem Herd), den Speck darüber und die geschlagene Eimasse und kräftig durchmengen, damit die Eimasse stockt und an jedem einzelnen Spaghetto hängen bleibt.
Im Teller servieren und buon Appetito!
Die Römer verwenden gerne anstatt des Parmigiano geriebenen Pecorino, was das ganze noch etwas deftiger macht. Natürlich kann man auch andere Pastasorten verwenden, wie z. B. Rigatoni oder Bucatini.






Hallo, dieses zwar nicht toskanische, jedoch bewährte Rezept macht natürlich wieder mal Lust auf einen “ordentlichen” Teller Spaghetti… Wenn Ihr ein paar Infos über die Küche der Toskana lesen möchtet: http://www.toskana-rat.de/html/kuche.html