Bis vor wenigen Jahren war der Vintagebike-Event Eroica für die meisten Italiener kein Begriff. Als mein Mann ein Liebhaberrennrad erwarb, wurden wir zum ersten Male wissentlich mit dem Begriff Eroica konfrontiert, denn dieses 80er-Jahre-Rad war für das Vintageradrennen geeignet. Daraufhin besuchten wir einige Male das Rennen und schließlich hatte ich die Möglichkeit in diesem Jahr als Blogger unter den Presseleuten die Eroica hautnah mitzuerleben.
Als wir am Samstag in Gaiole ankamen, war der kleine Hügelort bereits mit Radfans gefüllt und es war fast unmöglich einen Parkplatz zu bekommen. Es ist allzu offensichtlich, dass die Eroica von Jahr zu Jahr berühmter wird. So hat sich der anfangs eher kleine Flohmarkt mit Vintagefahrradartikeln jeder Art, wo man eigentlich alles rund um die Vintagefahrradwelt bekommt – vom Ersatzteil über antike Fahrradzeitschriften, Fotos, Kleidung, RadmechanikerSchuhmacher, die den ältesten Radschuh wieder tragbar machen etc. – zu einem wahren internationalen Liebhabermarkt der Szene gewandelt. Hier kann man sich am Vortag des Rennens themenentsprechend und passend für das Rad einkleiden oder auch ein Rad erwerben. Die Gassen sind gefüllt